Barsch geht immer...

Im Plauer See ist der Barsch reichlich vertreten und wird von den einheimischen Anglern bevorzugt geangelt. Am besten macht es sich vom Boot aus, da die Hotspots auf dem See zu finden sind. Exemplare von 50cm Länge bieten einen schönen Kampf und bereiten viel Spaß an der Rute.

Hier ein paar Hinweise, worauf man nach meinen Erfahrungen achten sollte:

Angelausrüstung:

Ich verwende Ruten mit maximal 30g Wurfgewicht bei einer Länge von 2,40m mit einer kleinen leichten Rolle ( der Markt gibt da ja unendlich viel her ) auf der ich eine 0,18 monofile Hochleistungsschnur habe. Wer mit geflochtener Schnur angeln will - kein Problem: 0,06 oder 0,08 reichen dabei völlig aus. Die Farbe der Schnur spielt ebenfalls nur ein untergeordnete Rolle.

Köder:

Die Klassiker unter den Naturködern sind Mist- oder Tauwürmer. Bienenmaden haben sich ebenfalls bewährt.
Kleine Wobbler eignen sich besonders an Krautbänken. Wichtig ist dabei, den Wobbler ruckartig und schnell zu führen. Sollte sich nach einiger Zeit nichts rühren, mal den Wobbler bzw. die Farbe wechseln oder auf Twister, Spinner, kleine Gufis umsteigen. Was heute fängig ist, muss morgen noch lange fangen. Die Barsche sind da sehr launisch.

Die Barschhegene ( mein Favorit ) kann auf unterschiedlichste Weise eingesetzt werden.
3 Seitenarme reichen meiner Meinung nach völlig aus + Pilker/Zocker am unteren Ende. Zum Vertikalangeln die Hegene auf Grund ablassen und durch kurze ruckartige Bewegungen nach oben den Barsch zum Anbeißen verleiten. Die Barschhegene kann auch vom Boot aus geworfen werden. Absacken lassen und dann über den Grund zupfen. Super wird es, wenn 4 Barsche gleichzeitig am Haken sind. Die Hegene bringt viel Spaß, aber auch sehr viele kleinere Barsche an die Oberfläche. Wenn man einen Schwarm erwischt, sind 60 Barsche und mehr keine Seltenheit.

Auf das DropShot-Angeln will ich nicht weiter eingehen. Nur soviel: anstelle des Kunstköders mal einfach einen kleinen toten Köderfisch anmachen – geht bestens.

Ein ganz sicheres Zeichen dass der Barsch jagt ist, wenn Möwen sich über bestimmten Gebieten versammeln. Die großen Barsche kommen dann aus der Tiefe und räubern dem Kleinfisch nach. Der Kleinfisch ist an der Wasseroberfläche und die Möwen brauchen sich nur noch an den gedeckten Tisch begeben. Im Herbst und Winter ziehen die Barsche ins Tiefe und man muss die Schwärme mit dem Echolot suchen.

Wenn nichts mehr beißt, heißt es Anker hoch und neue Stelle suchen, Man kann sich aber auch durchaus an anderen Anglern orientieren. Daher noch ein kleiner Tipp an die, die es mal allein versuchen wollen: da wo mehr als 10-15 Boote stehen, kann man sich getrost dazustellen.

Mehr erfahren Sie auf unserer Schleppangeln-Seite

Spezielle Tipps und Informationen zur Köderwahl, Angelmethode und See gibt es von mir.

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